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Verdroßnen Sinn im kalten Herzen...


Verdroßnen Sinn im kalten Herzen hegend,

Reis ich verdrießlich durch die kalte Welt,

Zu Ende geht der Herbst, ein Nebel hält

Feuchteingehüllt die abgestorbne Gegend.

 

Die Winde pfeifen, hin und her bewegend

Das rote Laub, das von den Bäumen fällt,

Es seufzt der Wald, es dampft das kahle Feld,

Nun kommt das Schlimmste noch - es regent.


Heinrich Heine
(* 13.12.1797, † 17.02.1856)




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