Könnte man für Liebe sterben
wär ich längstens kalt und todt
Sollte sie ein Feuer heissen
wär ich längstens Asch und Koth:
Doch ist sie kein Tod zu nennen
woher fühl ich solche Schmerzen?
Und ist sie kein brennend Feuer
was kocht so in meinem Herzen?
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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