Um die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.

Felder gilben, Wälder ächzen überall.

Wie Blätter fallen draußen alle Tage,

Vom Zeitwind weggeweht.

 

Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,

Ob draußen tost Vergänglichkeit,

Im Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:

Die Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit.


Der Text des Gedichts "Herbst" stammt von (* 1890-10-21, † 1918-10-13).




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