Was ist der Lenz? Ein Commentar;
Er machet deine Schöne klar;
Er legt, so weit es seinem Müh'n,
Dem freilich unzureichlichen,
Doch eifrigen, gelingen mag,
Die Fülle deiner Reize dar;
Denn nur von ihnen handeln
Licht, Blume, Duft allüberall
Wo meine Füße wandeln.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte