Ich sehe dich beim Schönemann:
Ich sehe dich in Iphis Garten;
In Harvstehude land′ ich an,
Auch dort seh′ ich dich auf mich warten;
Auf unserm Walle seh′ ich dich:
Im Baumhaus seh′ ich deine Züge;
Dich seh′ ich hier; o lehre mich,
Wo ich dich nicht zu sehen kriege.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte