Wie leicht beschämst du den Macrin!
Wie schwach sind seine Kleinigkeiten,
Wann deine Waffen sie bestreiten,
Und mit Soriten überziehn.
Allein zu oft besiegst du ihn.
Man muß, und dieses nur weiß Doctor Logus nicht,
Nicht immer klüger sein, als der, womit man spricht.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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