Der Frühling ist zwar schön;
doch wann der Herbst nicht wär,
Wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
Gedichte
Friedrich Freiherr von Logau
Der Frühling ist zwar schön;
doch wann der Herbst nicht wär,
Wär zwar das Auge satt, der Magen aber leer.
Das Gedicht "Frühling und Herbst" stammt von Friedrich Freiherr von Logau (* 1605-01-00, † 1655-07-24).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.