Töne länger, Silberstimme! klage

Seelenwohllaut tiefer mir in′s Herz!

Ach! wie Augenblick′ entflöhen Tage

Mir in Thränen, mir bei Orpheus Schmerz.

Zauberin! von welchen Harmonieen

Hast Du Ton, und Red′ und Sang entlehnt?

Länger athmend mit Iphigenien

Fühlt′ ich Gluck aus Deiner Brust verschönt!


Der Text des Gedichts "An eine Sängerin" stammt von (* 1765-06-03, † 1835-05-25).




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