Der Himmel ist blau,
Die Erde so grün,
O lass uns ein wenig
Nach Süden hin ziehn!
Dort blühet die Myrte,
Orangen sind frisch,
Dort decken die Blüten
Dir freundlich den Tisch.
Gedichte
Friederike Kempner
Der Himmel ist blau,
Die Erde so grün,
O lass uns ein wenig
Nach Süden hin ziehn!
Dort blühet die Myrte,
Orangen sind frisch,
Dort decken die Blüten
Dir freundlich den Tisch.
Das Gedicht "Der Himmel ist blau" stammt von Friederike Kempner (* 1828-06-25, † 1904-02-23).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.