Horch, liebliches Läuten!

Was will es doch sein?

O selig Bedeuten,

Ei, Frühling soll`s sein!

 

Und hast du im Herzen

Noch Eis und noch Schnee,

Noch Sorgen und Schmerzen,

Nun fort mit dem Weh!

 

Schneeglöckchen rührt helle

Die Glöcklein so fein —

Wie ist`s, du Geselle,

Du stimmst doch mit ein?


Das Gedicht "Schneeglöckchen" stammt von (* 1839-06-13, † 1890-11-03).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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