(Maria)
Nur eine Blume licht,
Die mir erblüht,
Lieblich von Angesicht
Immer erglüht.
Nur eines Sternes Strahl,
Der mir erblinkt,
Der aus dem Erdenthal
Aufwärts mir winkt.
Du bist die Blume licht,
Glänzend im Tau;
Stern, der aus Wolken bricht,
Leuchtend im Blau!
Blume der Lieblichkeit,
Die nicht verblüht;
Sternbild der Herrlichkeit.
Das nicht verglüht.
Das Gedicht "Nur eine Blume licht" stammt von Franz Alfred Muth (* 1839-06-13, † 1890-11-03).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte