Nach oben

Ehre der Arbeit


Wer den wucht′gen Hammer schwingt,

wer im Felde mäht die Aehren,

wer ins Mark der Erde dringt,

Weib und Kinder zu ernähren,

wer stroman den Nachen zieht,

wer bei Woll und Werg und Flachse

hinterm Webestuhl sich müht,

dass sein blonder Junge wachse:

 

Jedem Ehre, jedem Preis!

Ehre jeder Hand voll Schwielen!

Ehre jedem Tropfen Schweiss,

der in Hütten fällt und Mühlen!

Ehre jeder nassen Stirn

hinterm Pfluge!- doch auch dessen,

der mit Schädel und mit Hirn

hungernd pflügt, sei nicht vergessen!



(* 17.06.1810, † 18.05.1876)




Bewertung:
0/5 bei 0 Stimmen

Kommentare

  • Noch kein Kommetar vorhanden!