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An einen Frosch


Was guckest du so traurig,

Aus laichbedecktem Sumpf

Zur Hälfte nur erhebend

Den sammetgrünen Rumpf?

Der Frosch

O bleib′ in unsrer Nähe,

Itzt da Gefahr uns droht:

Bald kommt der Storch geflogen,

Und macht uns alle todt.

Doch sieht am Rand des Teiches

Er dich, o Mädchen, ruhn;

Wird er gewiß sich scheuen,

Uns Böses anzuthun.



(* 05.07.1808, † 19.11.1825)




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