O Wunder / was ist das? der Trüger wird betrogen.

Das Gelt hat / wie Magnet / sein Herz an sich gezogen.

Sein′ Hoffnung / sinkt zu Grund. Der klugen / bleibt der Schatz:

aus Ursach / weil das Gut bey Bösen nicht hat Platz.


Das Gedicht "Über Pygmalions Geltsucht" stammt von   (1633 - 1694).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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