Mach, was du willst, mach′s wie du willst,
nur sorg, daß es in deinem Sinn
als Ganzes, Volles dir gelingt,
und daß nichts Fremdes dazwischen klingt!
Man nenn′s dann gut, man nenn es schlecht...
es habe ruhig jeder recht,
und wer da lachen will, soll lachen...
Witze sind über alles zu machen!
Die einzige Frage, die da gilt,
ob einer lobt nun oder schilt,
die einzige Frage ist: gabst du ein Eig′nes!?
Das Gedicht "Mach, was du willst" stammt von Cäsar Flaischlen (* 1864-05-12, † 1920-10-16).
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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Gedichte