"Geheime-Ober-Hof-Buch-Drucker."
Der seltne Titel geht im Kopfe mir herum.
Nach Unten wirkt der Druck, und taugt nicht zum Geheimen.
Doch im Observatorium,
Da sitzt - das wird sich besser reimen, -
Der Offenbare-Ober-Himmel-Sterne-Gucker.
Gedichte
August Wilhelm von Schlegel
"Geheime-Ober-Hof-Buch-Drucker."
Der seltne Titel geht im Kopfe mir herum.
Nach Unten wirkt der Druck, und taugt nicht zum Geheimen.
Doch im Observatorium,
Da sitzt - das wird sich besser reimen, -
Der Offenbare-Ober-Himmel-Sterne-Gucker.
Das Gedicht "Die Titel" stammt von August Wilhelm von Schlegel (1767 - 1845).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.