Deckt noch der Schlaf dein Auge zu,

Mein Liebster? O, um süßer dich zu denken,

Laß ich die Trunkenmacherin, die Ruh,

Aus ihrem Kelch mich minder tränken.

Du wachst vielleicht, durch Glockenschlag

Aus sanfter Ruh, aus süßem Schlaf gestöret,

Ich wache, weil mein Herze Nacht und Tag

In sich laut deinen Namen höret.


Der Text des Gedichts "Mein Herz und ich" stammt von (* 1722-12-01, † 1791-10-12).




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