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An den Hoch-Edlen Gestrengen...


Ihr Nordstern letzter Zeit / des Vaterlandes Stütze:

Die einig noch nicht bricht / nun Kirch und Hauß verfällt

Den Ach und Noth nicht pocht. 0 unerschreckter Held

An dem man einig siht wie steiff sich Tugend schütze:

 

Ihr / der uns lehrt was Kunst Hoch-Edlem Blutte nütze;

Herr / dessen Lob / die itzt noch ungebor’ne Welt

Wird rühmen / wenn wir Staub / Adel ich muß ins Feld

Mein hart Verhängnüß rufft mich wider an die Spitze.

 

O Vater gute Nacht! der mich itzt von Euch reißt

Vnd durch die wilde See in ferne Gräntzen, weißt

Erhalte dise Hand die ich so traurig küsse.

 

Ich wündsche nicht nur mit. Sol unser Land vergehn

So muß durch euren Rath / was ligt und sinckt auffstehn

O! daß mein Land mit, mir Euch doch bald frölich grüsse!



(* 02.10.1616, † 16.07.1664)




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