Ihn lieben wäre Sünde! Nein!
Das glaub' ich nimmermehr!
Doch wenn es wirklich Sünde wär',
Die Sünde könnt' ich selbst im Tode nicht bereun.
Gedichte
Gabriele von Baumberg
Ihn lieben wäre Sünde! Nein!
Das glaub' ich nimmermehr!
Doch wenn es wirklich Sünde wär',
Die Sünde könnt' ich selbst im Tode nicht bereun.
Das Gedicht "Nantchens Unbussertigkeit" stammt von Gabriele von Baumberg (1768 - 1839).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.