Ich wünsche dir aus wahrem Freundschaftstriebe,
Ein Mädchen, gut, wie du, und würdig deiner Liebe,
Ein Mädchen - schön und treu - reich - klug und ohne List,
Weil du ein Freund - von Seltenheiten bist.
Gedichte
Gabriele von Baumberg
Ich wünsche dir aus wahrem Freundschaftstriebe,
Ein Mädchen, gut, wie du, und würdig deiner Liebe,
Ein Mädchen - schön und treu - reich - klug und ohne List,
Weil du ein Freund - von Seltenheiten bist.
Das Gedicht "Glückwunsch an einen Freund zum Neujahrstage" stammt von Gabriele von Baumberg (1768 - 1839).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.