Mit stürzender Schnelle
Verrauschen die Jahre,
Und eh wirs noch wähnen
Ist alles vollbracht.
Ach! hier ist kein Bleiben!
Kein Haben, kein Halten,
Kein dauernd Umfangen,
Nur Täuschung und Schmerz!
Gedichte
Friedrich von Matthisson
Mit stürzender Schnelle
Verrauschen die Jahre,
Und eh wirs noch wähnen
Ist alles vollbracht.
Ach! hier ist kein Bleiben!
Kein Haben, kein Halten,
Kein dauernd Umfangen,
Nur Täuschung und Schmerz!
Das Gedicht "Mit stürzender Schnelle" stammt von Friedrich von Matthisson (1761 - 1831).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.