Wie unvergleichlich ist

Die Schöne, die recht küßt!

In ihren Küssen steckt

Was Tausend Lust erweckt.

 

Den Mund gab die Natur

Uns nicht zur Sprache nur:

Das, was ihn süßer macht,

Ist, daß er küßt und lacht.

 

Ach, überzeuge dich

Davon, mein Kind! durch mich

Und nimm und gib im Kuß

Der Freuden Ueberfluß.


Das Gedicht "Der Kuß" stammt von (* 1708-04-23, † 1754-10-28).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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