Es lassen sich Cincinn und seines Lächelns Kunst,

In früher Gegenwart, bei Hofe täglich sehen,

Und hieraus schließest du, er müsse recht in Gunst

Bei herrschenden Ministern stehen;

Doch durch sein Dasein wird uns das nicht offenbart:

Erkennt man Christen bester Art

Allein an ihrem Kirchengehen?


Das Gedicht "Cincinn" stammt von (* 1708-04-23, † 1754-10-28).





Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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