Hier liegt, doch leider! unbegraben
Nigrill, der ärgste Bösewicht.
Noch braucht er eine Grabschrift nicht,
Und muß alsdann auch keine haben,
Wann einst sein Lebensfaden bricht.
Gedichte
Hier liegt, doch leider! unbegraben
Nigrill, der ärgste Bösewicht.
Noch braucht er eine Grabschrift nicht,
Und muß alsdann auch keine haben,
Wann einst sein Lebensfaden bricht.
Das Gedicht "Auf den schlafenden Nigrill" stammt von Friedrich von Hagedorn (* 1708-04-23, † 1754-10-28).
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.