Du willst, ich soll jetzt mit Cecil,
Dem feinen Mann, Bekanntschaft machen.
Du rühmest ihn: er spricht nicht viel,
Hält Ordnung in den kleinsten Sachen,
Liebt Häuslichkeit und flieht das Spiel.
Er sagt recht höflich, was er meint;
Er wird nicht, durch den Umgang, kühner.
Wie sehr ist er dem Weine feind!
Melint, so lob ich einen Diener,
So lob ich niemals einen Freund.
Ein Gedicht ist eine besondere sprachliche Ausdrucksform, das aus Versen (und Strophen) besteht, die sich i.d.R. reimen.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern verdichten Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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Gedichte