Nennt doch den Korsen nicht groß! Er wußte die Menschen zu brauchen,
Wies jedwedem den Platz, welcher ihm eignete, an,
Knüpfte, was rings geschah, mit klugem Geiste zusammen,
Nutze es listig und hieb endlich darein mit dem Schwert.
Freilich, was rühmt man den Shakespeare! Er reihte Buchstab′ an Buchstab′,
Setzte am richtigen Ort Komma und Kolon und Punkt,
Mischte das Alphabet, wie andre, nur etwas geschickter,
Bis ein Macbeth, ein Lear oder ein Hamlet entstand.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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