Wie vor Varus, den Römer, so trat im geknechteten Deutschland

Vor Napoleon auch mahnend die Nemesis hin.

Hätt′ er den Jüngling verstanden, der, ohne zu zittern, das Leben

Vor die Füße im warf, als er′s ihm wieder geschenkt:

Nimmer hätt′ es der Völker bedurft, ihm die Lehre zu geben,

Daß der germanische Geist immer den sittlichen rächt.


Das Gedicht "Napoleon und Staps" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Empfehlungen

Weitere gute Gedichte des Autors:



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





Zur Startseite: Gedichte