»Hätte der Rüstige nicht so viel gedichtet, er hätte

Höhere Flüge getan, hätte die Sterne erreicht!«

Wäre die Wiese nicht leider in Butterblumen zerflossen,

Eine Aloe wär′ sicher zuletzt ihr entsproßt!

Gibst du das eine nicht zu, so muß ich das andre bestreiten,

Nie zerfließt ein Kristall, aber ein Tropfen zerrinnt.


Das Gedicht "Grundirrtum" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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