Ihre Könige kennen die Völker der Erde: sie rollen
Stolz in Karossen daher, Trommeln und Fahnen voran;
Aber sie haben zugleich auch einen verborgenen Kaiser,
Welcher am Brunnen vielleicht selber das Wasser sich schöpft,
Und, sei dieser ein Künstler, ein Denker oder ein Weiser,
Eh′ das Jahrhundert vergeht, trägt er die Krone allein.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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