Wieder anders die Blumen gesetzt und die Nipse geordnet,

Anders die Bilder gehängt, anders die Spiegel gestellt!

Teuerstes Weib, du bist so treu und beständig im großen,

Daß du das starke Geschlecht fast, wie das schwache, beschämst.

Mußt du es büßen, indem du noch häufiger wechselst im kleinen,

Als es Kleopatra tat, da sie Antonius fing?


Das Gedicht "An meine Frau" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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