Adam hatte die Frucht mit großem Behagen genossen,

Doch an dem steinernen Kern biß er die Zähne sich aus.

Grimmig warf er ihn von sich und stampfte in wütendem Schmerze

Mit dem erhobenen Fuß tief in die Erde ihn ein.

Aber nun trieb der Kern den Schößling, er sah es verwundert,

Und so hat ihn der Zorn Bäume zu pflanzen gelehrt.


Das Gedicht "Adam und der Fruchtkern" stammt von   (1813 - 1863).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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