Dort zum Schattensitz am Bach
Bringe mir, o Knabe,
Bacchus Gabe,
Und die Liedersammlung nach!
Denn ich will mit Brüdern
Heut bey Moslerwein,
Bey Gespräch und Liedern
Mich des Lenzes freu′n.
Dann zurück, und trage du
Mit dem zweyten Korbe
Die Theorbe,
Horn und Flöte noch herzu!
Denn ich will etc.
Dauern soll mein kleines Fest,
Bis in blauer Ferne
Sich der Sterne
Flimmerlicht erspähen läßt.
Denn ich will etc.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
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