Dort zum Schattensitz am Bach

Bringe mir, o Knabe,

Bacchus Gabe,

Und die Liedersammlung nach!

Denn ich will mit Brüdern

Heut bey Moslerwein,

Bey Gespräch und Liedern

Mich des Lenzes freu′n.

 

Dann zurück, und trage du

Mit dem zweyten Korbe

Die Theorbe,

Horn und Flöte noch herzu!

Denn ich will etc.

 

Dauern soll mein kleines Fest,

Bis in blauer Ferne

Sich der Sterne

Flimmerlicht erspähen läßt.

Denn ich will etc.


Das Gedicht "Aufruf" stammt von   (1761 - 1829).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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