Ihrer viel sind zwar beflissen,

Sich im Helicon zu wissen.

Ob sie gleich nun ziehn und ziehn,

Kommen langsam sie doch hin;

Denn ihr bestes Pferd ist heuer

Viel zu seltsam und zu theuer.


Das Gedicht "Wein, der Poeten Pferd" stammt von   (1604 - 1655).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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