Ihr Töchter Hesperi, nicht rühmt die goldnen Früchte!
Zweyträchtiges Geschlecht der Bäume, bleib vom Lichte,
Du und Alcinous! Die Epicurus hegte,
Auch die Mäcenas baut, und die Lucanus pflegte,
Ihr Gärt und Gärtner all, ihr seyd mit Ruhm zu schonen:
Der Garten Österreich trägt lauter Käyser-Kronen.
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.
Zur Startseite:
Gedichte