Töne länger, Silberstimme! klage

Seelenwohllaut tiefer mir in′s Herz!

Ach! wie Augenblick′ entflöhen Tage

Mir in Thränen, mir bei Orpheus Schmerz.

Zauberin! von welchen Harmonieen

Hast Du Ton, und Red′ und Sang entlehnt?

Länger athmend mit Iphigenien

Fühlt′ ich Gluck aus Deiner Brust verschönt!


Das Gedicht "An eine Sängerin" stammt von   (1765 - 1835).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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