Vergissmeinnichtblüten

Zu pflücken am Strand,

Dem Bächlein gebieten

Mit kindischer Hand!

Den Nachen zu lenken,

Und wieder zurück,

Die Blüten verschenken

Mit großmüt′gem Blick.

Das waren die Spiele,

Das kindliche Glück,

O, ruft mir Gefühle

Der Kindheit zurück!


Das Gedicht "Zur Erinnerung" stammt von   (1828 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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