Düstre Nacht und lange Schatten
Über Land und über Meer,
Auf des Vaterlandes Matten
Schleicht das Elend hin und her.
Düstre Nacht und lange Schatten
Über Land und über Meer,
Die Gestalten, bleichen, matten,
Rücken immer, immer näh′r! -
Da - ein Leuchten längs des Meeres -
Ach, der Liebe Sonnenschein,
Stärker als die Macht des Heeres -
Rücket in die Nacht hinein.
Spricht zum Elend: horch, ich lehr′ es,
Dass zuletzt der Sieg doch mein!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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