Auf Bergeshöh′

Den Pfad entlang,

Auf off′ner See

Beim Harfenklang.

 

Im Frührotschein,

Bei blauer Luft,

Am Rhein, am Rhein

Beim Blumenduft.

 

Im Himmelsraum

Den Vögelschwarm,

Im Hirn den Traum,

Ganz sonder Harm.

 

Im Abendrot

Das Tal hinab,

Und dann, dann tot,

Allein im Grab.


Das Gedicht "Am Rhein" stammt von   (1828 - 1904).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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