Am sechsten März ging in Schönbrunn

Ein Sturm wie sonst noch nie,

Der bracht in höchste Konfusion

Parterr und Menagerie.

Die Wipfel aber, die zuhöchst,

Sie säuselten darein.

Es muß den Starren gar so schwer,

Sich mal zu beugen, sein.


Das Gedicht "Gartennachricht" stammt von   (1791 - 1872).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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