Und wird die Welt auch noch so alt,

Der Mensch, er bleibt ein Kind!

Zerschlägt sein Spielzeug mit Gewalt,

Wie eben Kinder sind!

 

Wann alles erst in klein zerstückt

Und nichts mehr zu verderben,

So stucht er wieder - neubeglückt -

Und spielt dann mit den Scherben!


Das Gedicht "Wir bleiben alle Kinder" stammt von   (1808 - 1885).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.



Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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