Vor mir stand der muth′ge Rapp,
Der zum Kampfe wohl geschirrte;
Nagte schier die Zügel ab,
Schlug das Pflaster, daß es klirrte.
Funken flogen, und ich sprach:
"Dieses Pflaster, Rapp, ist steinern;
Aber kommen wird der Tag,
Wo dir eines dröhnt, das beinern:
Auf dem Schlachtfeld Stirn an Stirn
Derer, welche sie erschlugen!
Nur gewiehert! Blut und Hirn
Sind der Mörtel seiner Fugen!
Und als Funkensaat entsprüh′n
Ihm der Sterbenden Gedanken!
Ihre letzten! sengend glüh′n
Sie um Schenkel dir und Flanken!
Wimmernd diese, fluchend die,
Werden alle dich verklagen!
Aber schnaubend wirst du sie
Mit dir fort im Hufhaar tragen!"
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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