Wieder grüßen Deine Augen

Märchenhafte Zaubersterne

Herab zu mir,

Vom bleichen Antlitz,

Dem unnennbar süßen,

Und die alte, heiße Liebe

Lodert auf;

Wie vom Ätna Feuerströme,

Brechen aus den Flammenaugen,

Aus den mächtig, dunklen Sternen

Wilde Gluten in mein Herz,

Und mich faßt ein stürmendes Verlangen,

Eine brennend heiße, tolle Sehnsucht,

In die Arme wollustschauernd

Dir zu stürzen,

Deines Mundes Küsse aufzusaugen

Wie den Sonnenstrahl der Heliosblume ...

Und Du siehst die Flammen in mir wühlen,

Siehst den Leib in Liebeskrämpfen beben -

Und Du lächelst kühl und spöttisch.


Das Gedicht "Wieder grüßen Deine Augen" stammt von   (1870 - 1928).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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