Mit ehernem Griffel grub ich
Tief in Dein weiches Herz
Für immer mein Bild.
Und wenn auch Vorsicht,
Klugwaltende, sichergehende
Dich behütet
Vor des Dichters
Flammenzehrender Liebe,
Niemals wirst Du mich vergessen.
Deines Mundes erste Küsse
Ich hab′ sie getrunken,
In meinen Armen
Lernte Dein herrlicher Leib
Ahnungsvolle,
Bebende Liebe.
All die süßen ersten Schwüre
Deines jungen,
Verlangenden Herzens
Galten mir.
In Deiner Seele leben
Ewig jung
Und ewig reizvoll
Ungenossene und unermessene
Scheugeahnte Wonnen,
Unzertrennbar gebunden
An meinen Namen.
Verfluchen wirst Du mich vielleicht,
Vergessen aber niemals!
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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