O wie den Freund und den Dichter erfreut,
Was sich dem Auge, dem ahnenden, beut:
Junge verschwiegene Liebe -,
Seliges Wandeln im rauschenden Wald, -
Fröhliches Schreiten und schämiges Halt, -
Fern von der Menschen Getriebe.
Und wie ihr schreitet die Tannen entlang,
Sieh, aus den nickenden Büschen nicht bang
Aeuget das Rehlein, das falbe:
Aber am Dach, wo an sonnigem First
Frühest das Eis in dem Lenze zerbirst,
Nistet Euch zwitschernd die Schwalbe!
Das Gedicht "Zur Hochzeit eines Försters" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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