»Das goldne Kind«: - so hatt′ ich Dich genannt:
Der schöne Name bleibe Dir für′s Leben:
Wie heut′ der Ring den Finger Deiner Hand,
Soll stets das Gold, das wahre, Dich umgeben.
Das wahre Gold, das einzig glücklich macht,
Vergoldend nicht von außen, nein: von innen:
Es ruht zutiefst in unsrer Herzen Schacht: -
Du und Dein Mann - dort sollt Ihr es gewinnen.
So, »Goldkind«, sollst Du heut′ in gold′nen Haren,
Was gold′ne Hochzeit heißet. schon erfahren,
Und feierst Du sie einst im Silberhar,
Dann denke mein und sprich: »Sein Wort ward wahr!
Das Gedicht "Zur Hochzeit einer Gold-Blonden" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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