Das goldne Band halt′ ehrenreich,
Denn echtem Lieben ist es gleich:
So selten und so treu wie Gold,
Zu prüfen stark, zu schauen hold,
Und schmiegsam und gelenk und weich: -
Das Band ist echtem Lieben gleich.
Und trägst Du′s stets in diesem Sinn,
Ist reicher Segen Dein Gewinn:
Der schlichte Reif wird Dir alsdann
Ein Lieb- und Glückes-Talisman.
Das Gedicht "Mit einem goldenen Armreif" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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