Gründlichster Germanen-
Könige-Kundiger,
Muthiger Mann,
Flinker, fleißiger,
Braver Baier!
Kühl′ Dir im Keller
Wahrst Du verholen
Bairischen Bockbiers
Trefflichen Trank.
Zögernd zapfte
Und sorgsam, - sie selber! -
Dein würdiges Weib,
Von den vollen Fässern
Den schäumenden Saft
In glänzende Gläser.
Heimlich that sie
Die arge Arbeit
Mit Mechthild, der Magd.
Glücklicher, Guter,
Vergieße, vergeude
Mit Freuden die Fluth
Des brausenden Bieres.
Du, Trunkes Tüchtiger,
Wotangeweihter
Asengenoß.
Das Gedicht "An Felix: Aufmunterung zum Trinken" stammt von Felix Dahn (1834 - 1912).
Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.
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