Gründlichster Germanen-

Könige-Kundiger,

Muthiger Mann,

Flinker, fleißiger,

Braver Baier!

Kühl′ Dir im Keller

Wahrst Du verholen

Bairischen Bockbiers

Trefflichen Trank.

Zögernd zapfte

Und sorgsam, - sie selber! -

Dein würdiges Weib,

Von den vollen Fässern

Den schäumenden Saft

In glänzende Gläser.

Heimlich that sie

Die arge Arbeit

Mit Mechthild, der Magd.

Glücklicher, Guter,

Vergieße, vergeude

Mit Freuden die Fluth

Des brausenden Bieres.

Du, Trunkes Tüchtiger,

Wotangeweihter

Asengenoß.


Das Gedicht "An Felix: Aufmunterung zum Trinken" stammt von   (1834 - 1912).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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