Auf den Major v. Blumenthal, der den 1sten Jan. 1757. bey Ostritz in der Oberlausitz, in einem Scharmützel, von den Österreichern erschoßen ward.

Witz, Einsicht, Wissenschafft, Geschmack, Bescheidenheit,
Und Menschenlieb und Tapferkeit,
Und alle Tugenden, vereint mit allen Gaben,
Besaß der, den man hier begraben.
Er starb fürs Vaterland, er starb mit Heldenmut.
Ihr Winde wehet sanft! Die heilge Asche ruht.


Das Gedicht "Grabschrift" stammt von   (1715 - 1759).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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