Hinter den Häusern heult ein Hund.

Denn die Schatten der Nacht sind bleich und lang;

und des Meeres Herz ist vom Weinen wund; -

und der Mond wühlt lüstern im Tang.

 

Durch Morgennebel streicht hastig ein Boot,

die Segel schwarz, wie vom Tod geküßt.

Die Flut faucht salzig näher und droht...

Bang knarrt der Seele morsches Gerüst.


Das Gedicht "Hinter den Häusern heult ein Hund" stammt von   (1878 - 1934).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

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Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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