Ich bin der Contrabandiste,

Weiß wohl Respekt mir zu schaffen.

Allen zu trotzen, ich weiß es,

Furcht nur, die hab′ ich vor keinem.

Drum nur lustig, nur lustig!

 

Wer kauft Seide, Tabak!

Ja wahrlich, mein Rößlein ist müde,

Ich eil′, ja eile,

Sonst faßt mich noch gar die Runde,

Los geht der Spektakel dann.

Lauf nur zu, mein lustiges Pferdchen,

Ach, mein liebes, gutes Pferdchen,

Weißt ja davon, mich zu tragen!


Das Gedicht "Der Contrabandiste" stammt von   (1815 - 1884).





Das Gedicht als solches verdichtet Sprache und veranschaulicht den Inhalt durch die Verwendung rhetorischer Mittel (z.B. Metaphern (Bildsprache), Anaphern (Wiederholungen), etc.). Diese lyrischen Texte zeichnen sich durch eine strukturierte Form (Verse, Strophen) und einen spezifischen Rhythmus (Reim) aus.

Die Wörter und Sätze vermitteln nicht nur einfach Informationen, sondern kondensieren & destillieren Stimmungen, Gefühle, Gedanken oder Beobachtungen. Es ist eine der ältesten literarischen Textformen und lebt davon, dass Sprache nicht nur bedeutet, sondern auch klingt, schwingt und wirkt.





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